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Uwe Heiderich-Willmer

heiderich-willmer.de
Freitag, 10. Februar 2012 | Thema: Allgemein

UWG-Mitglied unterstellt Grüner Fraktion Bestechlichkeit

Das Niveau der politischen Diskussion in Edewecht sinkt mal wieder auf einem Tiefpunkt. In einem Kommentar zu dem Löwenzahnonlineartikel “GRÜNE lehnen weiteren Putenstall in Osterscheps ab” im Löwenzahnonline 2011 schreibt das UWG-Mitglied und potentieller Nachrücker auf ein Ratsmandat im Edewechter Rat, Walter Röbber:

“Liebe GRÜNE, keinen weiteren Putenstall in Osterscheps,(29.Mai. 2011)diese Worte wurden leider nur Monate alt.Eine STIMME für die Tiere. Für wieviel Silberlinge wurde ,diese STIMME den Tieren am Montag, dem06.02.2012 TOP 10 Neubau einer Putenmastanlage–den Tieren enthalten? Mit freundlichen Grüßen Walter Röbber Süddorferstr. 2″

Es ist schon ein starkes Stück, wenn ein Mitglied und potentielles Ratsmitglied einer konkurrierenden Partei den Vorwurf der Bestechlichkeit in den Raum stellt. Es erinnert doch sehr an die unangenehmen Auseinandersetzungen zu Beginn der vorangegangenen Ratsperiode. Wenn nun diese UWG in der Presse ankündigt die ersten “100 Tage der CDU-Grüne Regierung” bewerten zu wollen kann man sich nun vorstellen, wie diese möglicherweise ausfallen wird. Fragwürdig wird damit auch ein Gesprächsangebot der UWG-Fraktion an die Fraktion der Grünen, in dem man sich besorgt um die Umgangsformen zeigte.

Diese Doppelzüngigkeit ist kaum noch zu überbieten und lässt vermuten, dass nicht wirklich Interesse an einer sachlichen politischen Auseinandersetzung besteht. Gleichzeitig muss sich die Edewechter UWG fragen lassen, wie es um ihr Demokratieverständnis und Rechtsverständnis steht, wenn sie auf eine demokratische Mehrheitsentscheidung nach gültigem Recht mit solchen platten Vorwürfen reagieren muss und obendrein die dabei vorgetragene sachliche Begründung konsequent ignoriert.

Ich meine das UWG-Mitglied täte gut daran diese Äußerungen zurückzunehmen. Die Fraktion der Grünen wird auf ihrer nächsten parteiöffentlichen Fraktionssitzung am 16. Februar über weiter Reaktionen auf diesen Vorwurf beraten.

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