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Uwe Heiderich-Willmer

heiderich-willmer.de

Jung und Alt

Qualität in der Seniorenbetreuung erhalten

Edewecht betreibt als einzige Kommune in Niedersachsen ein eigenes Alten- und Pflegeheim. In 41 Einzel- und 1 Doppelzimmer werden

hier seit 125 Jahren alte und hilfsbedürftige Menschen betreut. Die Qualität und Atmosphäre dieser Einrichtung hebt sich deutlich von privaten Einrichtungen in der Region ab. Individuelle zum größten Teil mit eigenen Möbeln der Bewohner eingerichtet, bieten die Einzelzimmer ein echtes „Zuhause“ für den Lebensabend. Doppelzimmer mit „Krankenhausflair“ findet man hier nicht. Eine kompetente Pflege und Betreuung wurde jüngst nach einer Überprüfung bestätigt.

Ergänzt wird das Angebot durch eine Versorgung in häuslicher Umgebung durch die Sozialstation und das Angebot „“. Auch hier bestätigen Überprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen eine überdurchschnittliche Qualität. Dass sich hier die Gemeinde der Verantwortung gegenüber unseren älteren Mitbürger/innen stellt, fand immer die ungeteilte Unterstützung der Edewechter Grünen. Auch für die Zukunft werde ich mich dafür einsetzen, dass dieses hochwertige Angebot erhalten und bleibt und sinnvoll weiter ausgebaut wird.

Nicht vernachlässigt werden dürfen die Bedingungen auf den Wegen und Plätzen für die Senioren. Ausreichend Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und abgesenkte Bordsteine für eine barrierefreie Fortbewegung mit Rollstuhl und Rollator sollten selbstverständlich sein.

Vom Jugendgemeinderat gesponserter Basketballkorb

Vom Jugendgemeinderat gesponserter Basketballkorb

Angebot für Jugendliche weiterentwickeln

Das Angebot für Edewechts Jugend ist noch sehr ausbaufähig. Dringend muss die Gemeindejugendpflege mit mehr Personal für den Schwerpunkt Straßen- und Schulsozialarbeit ausgestattet werden. Die Schulen werden immer mehr mit aggressiven und zerstörerischem Verhalten von Jugendlichen konfrontiert. Oft setzt sich dies außerhalb der Schule fort, immer wieder wird von zerstörten oder beschädigten öffentlichen Einrichtungen berichtet. Ein Alarmsignal für eine Fehlentwicklung, der dringend mit kompetentem Personal entgegengewirkt werden muss. Die bisher geleistete Schulsozialarbeit durch die Jugendpflege zeigt Erfolge reicht aber bei der geringen Stundenzahl bei weitem nicht aus. Das stereotype Reagieren mit Polizei und Wachdiensten löst die Probleme nicht, sie lindert vielleicht hier und da die Symptome.

Auch fehlt es an einem geeignetem Treffpunkt für Jugendliche, wo sie ungezwungen ohne Bastelprogramm zusammen

Jugenzentrum Edewecht

Jugenzentrum Edewecht

sitzen können. Das Jugendzentrum in der Holljestraße ist inzwischen viel zu klein und kann diese Bedürfnisse nicht bedienen. Ein zweiter Standort mit einem Jugendcafe, Räumen für Veranstaltungen und kleine Konzerte, Übungsräume für Jugendbands etc. wäre für ein Ort mit über 21.000 Einwohner/innen dringend nötig.  Leer stehende große Gebäude  gibt es in Edewecht genug.

Der Edewechter Jugendgemeinderat sollte in die Entwicklung eines neuen Konzeptes für die Jugendpflege mit eingebunden werden, damit könnte man ihn aus seiner Alibirolle herauslösen und eine größere Akzeptanz unter allen Jugendlichen für diese Jugendvertretung erreichen.

IGS statt Oberschule

Die Einführung der Oberschule ist in Edewecht gescheitert und das ist gut so, denn es zementiert das dreigliedrige Schulsystem. Das alte System mit der frühen Trennung der Kinder hat sich als wenig erfolgreich erwiesen. Immer weniger Eltern sind bereit, ihre Kinder in Bildungssackgassen schicken zu lassen. Daher werde ich gemeinsam mit der Grünen Fraktion weiterhin der Einführung einer IGS den Vorzug geben. Der Ausbau der Ganztagsschulen und die Inklusion werden weiter Schwerpunkte sein, die in der nächsten Wahlperiode in Sachen Bildung anzugehen sind.

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