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Uwe Heiderich-Willmer

heiderich-willmer.de
Dienstag, 08. Dezember 2020 | Thema: Edewecht ..., Klimaschutz, Umwelt - Natur

Klimaschutzbeauftragter nimmt Arbeit auf

Im Juni 2019 haben die GRÜNEN Edewecht einen umfassenden Antrag zum Klimaschutz in den Rat der Gemeinde eingebracht. Der beinhaltete u.a. folgende Forderungen, wie die Erweiterung des Fachbereich III um das Sachgebiet und mit sofortiger Wirkung eine geeignete Person aus dem Fachbereich III als Klimaschutzbeauftragte*n zu benennen.

Weiter sollten ab sofort die Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Entscheidungen, und bevorzugt Lösungen, die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutzauswirken, berücksichtigt werden. Hierzu soll für sämtliche politischen Beschlussvorlagen ab Juli 2019 das Kästchen „Auswirkungen auf den Klimaschutz“ mit den Auswahlmöglichkeiten

„Ja, positiv“, „Ja, negativ“ und „Nein“ verpflichtender Bestandteil werden. Wird die Frage mit „Ja, positiv“ oder „Ja, negativ“ beantwortet, muss die jeweilige Auswirkung in Zusammenarbeit mit dem*der Klimaschutzbeauftragten in der Begründung dargestellt werden. Wird eine Klimarelevanz mit „Ja, negativ“ festgestellt, muss eine Klimaschonende Alternative aufgezeigt und eine mögliche Kompensationsmaßnahme vorgeschlagen werden.  Der Klimaschutz soll nach Willen der GRÜNEN als Querschnittsaufgabe mit entsprechenden Strukturen in der Verwaltung etabliert werden.

Diesem Antrag folge ein einstimmiger Beschluss, der sich so liest:

Der Rat der Gemeinde Edewecht erkennt die Klimaherausforderung als hohe Priorität an. Die Gemeinde Edewecht nimmt den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe wahr und verfolgt die Klimaschutzziele. Für alle künftig zu beschließenden Maßnahmen werden seitens der Verwaltung die Klimaauswirkungen beschrieben und Alternativen oder Kompensationsmaßnahmen benannt. Die Verwaltung benennt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Klimaschutzbeauftragte/n und erarbeitet zusammen mit dieser/diesem und den politischen Vertretern ein Klimaschutzkonzept.

Inzwischen konnten sogar Fördergelder eingeworben werden,  die die Einstellung eines Klimaschutzbeauftragen sowie die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes unterstützen. In der vergangenen Landwirtschaft- und Umweltausschusssitzung konnten wir nun die Vorstellung des neu eingestellten Klimaschutzbeauftragten der Gemeinde, Sebastian Ross verfolgen.

Sebastian Ross hat Umweltwissenschaften, B.Sc.,  und Nachhaltigkeitswissenschaften, M.Sc. an der Universität Lüneburg studiert. Bevor nun in unsere Gemeinde wechselt, hat er als Unternehmensberater für Energie‐und Nachhaltigkeitsmanagement bei der Firma RECARBON, Köln und als Klimaschutzmanager der Stadt Jülich gewirkt. Sein Ziel für Edewecht ist es nun innerhalb von 18 Monaten ein Integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen. Wir sind gespannt.

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